Wie wohnen die Leute?

Laufzeit: 16. Mai 2019 bis 13. Oktober 2019

Die Siedlungen des Neuen Frankfurt wurden in den 1920er Jahren zu weltbekannten Bauprojekten. Das Stadtlabor fragt, wie es sich heute in Römerstadt, Zick-Zack-Hausen und den anderen Ernst-May-Vierteln lebt.

Ernst May plante die Siedlungen in einer Zeit großer Wohnungslosigkeit. In möglichst kurzer Zeit musste neuer, bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden. Zwischen 1925 und 1930 entstanden in Frankfurt ca. 15.000 neue Wohnungen. Dieses große Stadtplanungsprogramm war Teil des Neuen Frankfurt. Akteur*innen aus Kunst, Kultur, Politik, Architektur und Städtebau arbeiteten interdisziplinär zusammen, um eine moderne Großstadt zu gestalten.

Auch heute sind Fragen zu bezahlbarem Wohnraum zentral in Frankfurt am Main. Politik, Wissenschaft und Bürgerschaft suchen nach passenden Lösungen. Das Stadtlabor konzentriert sich auf das städtebauliche Programm von damals und nähert sich den Siedlungen des Neuen Frankfurt mit einer Ausstellung, die einer einfachen aber entscheidenden Frage aus gegenwärtiger Perspektive nachgeht: „Wie wohnen die Leute?“

Die Ausstellung entstand in enger Zusammenarbeit zwischen dem Museum und Stadtlaborant*innen. Sie zeigt Einblicke in den Alltag der Bewohner*innen. Die Themen reichen vom Umbau der Wohnungen und Häuser über die Nutzung von gemeinschaftlichen Dachterrassen, der Umbenennung von Straßen bis hin zu aktuellen Fragen rund um die Wohnraumversorgung. Neben den vielseitigen Beiträgen bietet die Ausstellung auch den Besucher*innen die Gelegenheit zu Fragen: Wie möchte ich wohnen? Wie sollten neue Stadtviertel gestaltet werden und was macht das Wohnen in der Zukunft lebenswert?

Zur Museumseite: Historisches Museum

Kategorien:
Architektur | Lokalgeschichte | 20. Jahrhundert | Europa |  Ausstellungen im Bundesland Hessen | Ort:  Frankfurt am Main |
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