Empfehlung
Kinokarate ist ein Filmmagazin im Internet. Alle drei Monate erscheint eine neue Ausgabe, die sich mit Neugier, Leidenschaft und Entdeckerfreude dem Thema Kino aus überraschenden Perspektiven widmet. Die erste Nummer beschäftigte sich mit dem Thema „Fanatismus“, die zweite mit dem „Wetter“. Im Sommer erscheint das dritte Magazin zum Schwerpunkt „Arbeit“.

Die Autorinnen und Autoren des Online-Journals beleuchten den Zusammenhang dieser schlagwortartigen Begriffe mit Kinofilmen der Gegenwart und Vergangenheit. In der Regel wählen die Texte einen assoziativen Ansatz, um besondere cineastische Aspekte des jeweiligen Oberthemas zu erläutern – beim Thema Wetter zum Beispiel „Der Regen bei Wong Kar-wai“ oder „Nebel als Verklärung einer Niederlage“. Andere Artikel entsprechen eher einer gebündelten Rezension, die ungeachtet von Kinostarts oder Aktualität wichtige Filme zu einem bestimmten Thema bespricht: in der Fanatiker-Edition etwa zu „Jugendwahn im Film“ oder der filmischen Bearbeitung der McCarthy-Ära. Darüber hinaus gibt es in jeder Ausgabe Interviews mit Filmschaffenden und seit der letzten Ausgabe auch eine Kolumne aus der Filmstadt New York. Fantasievoll zusammengestellte Best-of-Angebote wie „die 50 fanatischsten Filme“ oder die „besten Wetterszenen im Film“ runden das Angebot ab.

Die Intention der Autoren ist nicht streng filmwissenschaftlich, sondern lässt sich als eine Mischung aus Feuilleton und Expertengespräch beschreiben. No-Budget-Filmemacher mit hohem Bekanntheitsgrad in der Off-Filmszene werden hier ebenso ins Visier genommen wie allseits bekannte Hollywood-Produktionen – und diese erscheinen in einem Blickwinkel, der im Kontext der jeweiligen Kinokarate-Edition neu und aufregend sein kann.
Neben den umfangreichen und gut abgehangenen Texten in Kinokarte bedient die Redaktion auch noch die „Schwesterseite“ www.festivalblog.com, die knapp und bündig hochaktuelle Filme der Filmfestivals in San Sebastian, Hof und der Berlinale bespricht, Interviews führt und vom Drum und Dran des Festivalgeschehens berichtet.
Internetadresse: www.kinokarate.de

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