Kunstgewerbemuseum Schloß Pillnitz
Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Adresse:
August-Böckstiegel-Str. 2
01326 Dresden
Karte

 nicht behindertengerecht
Kontakte:
+49-(0)351-49 14 2000
+49-(0)351-49 14 616
© Staatliche Kunstsammlungen Dresden - Blick in das Gelbe Fayence-Zimmer im Wasserpalais in Pillnitz
Öffnungszeiten:

Vom 1. Mai bis zum 31. Oktober des jeweiligen Jahres
Bergpalais: 10.00 – 18.00 Uhr, montags geschlossen
Wasserpalais: 10.00 – 18.00 Uhr, dienstags geschlossen

Verkehrsanbindung / Verkehrshinweise:

Straßenbahnlinie 41 bis Endstation Kleinzschachwitz und mit Fähre übersetzen, Bus 83 bis Pillnitz

Thema:

Die Sammlung des Kunstgewerbemuseums umfasst angewandte Kunst aller Gattungen von der Gotik bis zur Gegenwart: höfische und bürgerliche Möbel, Augsburger und Dresdner Silber, Tapisserien, Lederarbeiten, Bucheinbände, Schnitzereien, Zinn, Kupfer, Eisen, Bronze und Eisenguss, Glas, Keramik, Textilien, Schmuck und Bijouterien, Schmiedearbeiten und modernes Industriedesign. Für die Kunst des 20. Jahrhunderts sind die Erzeugnisse des Deutschen Werkbundes, besonders die umfangreiche Sammlung an Möbeln von Richard Riemerschmid aus den Deutschen Werkstätten Hellerau zu nennen. Schwerpunkte bilden das 17. Jahrhundert (Glassammlung, Kunstkammermöbel, Keramik, Zinn), das 18. Jahrhundert (Möbel, Hofkellereiglas), das 19. Jahrhundert (neue Technologien in Keramik, Eisen und Textil) und der Jugendstil (größte Sammlung Deutsche Werkstätten Hellerau) sowie die Moderne (Werkbund). Die Aktivitäten reichen bis in aktuelle Tendenzen des Designs.

Von der Sächsischen Regierung am 16. September 1876 gegründet, sollte das Kunstgewerbemuseum Dresden als Vorbildersammlung für die seit 1875 bestehende Kunstgewerbeschule dienen und wurde daher auch in räumlicher Nähe - im Erdgeschoss des Gebäudes am Antonplatz - untergebracht. Später entschied man sich für den Neubau eines Gebäudeensembles in der heutigen Güntzstraße, der von 1901 bis 1911 realisiert wurde. Am 8. Dezember 1907 wurde das Königliche Kunstgewerbemuseum eröffnet und war damit nach der Semperschen Galerie der erste Museumsneubau in Dresden. Die Räume des Museums waren auf den Bestand hin konzipiert und ermöglichten damit die Verknüpfung zweier didaktischer Vermittlungsansätze: die Darstellung einzelner Materialien und Techniken in ihrer je eigenen Geschichte einerseits und die Zusammenschau der kunsthandwerklichen Produktion in Stilräumen andererseits. Zudem wurde der öffentliche Teil der Sammlung an moderne Konzepte der Kunstgewerbemuseen in Hamburg, Berlin, Wien etc. angepasst. Ausweich- oder Depoträume waren nicht vorgesehen, da fast 100% des Bestandes ausgestellt werden konnten.

1914 wurde die bis dahin noch gemeinsame Direktion von Schule und Museum getrennt und das Kunstgewerbemuseum stand von nun an unter eigener Leitung. Die Zusammenarbeit mit der seit 1921 in "Akademie für Kunstgewerbe" umbenannten Ausbildungsstätte wurde jedoch auch weiterhin beibehalten. Nach Auflösung dieser Schule 1947 wurde das Kunstgewerbemuseum in die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden integriert.

Seit 1963 befindet sich die Sammlung im Wasser- und Bergpalais des Schlosses Pillnitz. Die älteren Sammlungsschwerpunkte Textilien, Keramik, Schmiede-, Tischler- sowie Edelmetallarbeiten gehen bereits auf die Museumsgründung zurück. Seit 1945 kam der Schwerpunkt höfische Kunst hinzu. Heute wird auch der Sammlungsbestand an DDR-Design gepflegt. Um wichtige Objekte zeitgenössischer, internationaler Designer wurde das Museum in den letzten Jahren bereichert.
Wechselausstellungen
Add to the Cake [Dem Kuchen hinzufügen]
Die Transformation der Rolle weiblicher Schaffender
06.07.2019 bis 07.11.2019  

"Hinzufügen" bedeutet nicht "Wegnehmen" – mit der Ausstellung "Add To The Cake" bereichern die Kuratorinnen Matylda Krzykowski und Vera Sacchetti (Foreign Legion) den kunsthistorischen Kanon um vergessene Beiträge von Frauen in und um Design, Kunst und Architektur und fügen so dem existierenden...  
Vergangene Ausstellungen
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