Galerie Neue Meister
Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Adresse:
Brühlsche Terrasse (Albertinum)
01067 Dresden
Karte

 behindertengerecht
Kontakte:
+49-(0)351-49 14 2000
+49-(0)351-49 14 616
© Staatliche Kunstsammlungen Dresden - Blick in den Slevogt-Saal im Albertinum
Öffnungszeiten:

10.00 - 18.00 Uhr, dienstags geschlossen

Verkehrsanbindung / Verkehrshinweise:

Straßenbahn 3/7 bis Synagoge

Thema:

Seit August 2004 zeigt sich die Galerie Neue Meister in einer neuen, als Rundgang durch die Epochen konzipierten Präsentation. Anlass für diese Neukonzeption war die Dauerleihgabe von zahlreichen Werken Gerhard Richters. Am Ende des Rundgangs sind dem weltbekannten Gegenwartsmaler 3 Säle gewidmet.

Ursprünglich war die Sammlung Teil der Gemäldegalerie Alte Meister, für die nach 1843 auch verstärkt zeitgenössische Kunst angekauft wurde, um den Bestand der von August dem Starken und seinem Sohn angekauften Gemäldesammlung zu erweitern. Wichtige Werke von Adolph Menzel, Arnold Böcklin, Hans Thoma und Wilhelm Leibl konnten in den 1880er Jahren erworben werden. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde weiterhin zeitgenössische Kunst angekauft, so kamen Werke der französischen Impressionisten von Monet bis Gauguin in die Sammlung.

Große Verluste musste die Galerie Neue Meister während des Nationalsozialismus hinnehmen, als allein 56 Gemälde der Aktion "Entartete Kunst" zum Opfer fielen, darunter Werke von Edvard Munch, Max Beckmann und Emil Nolde. Nach der Rückkehr der in die Sowjetunion verbrachten Kunstwerke konnte 1959 die Galerie Neue Meister gegründet werden, die schließlich 1965 im Albertinum ein eigenes Domizil fand.

Zu den Attraktionen der Galerie Neue Meister zählt insbesondere die deutsche Kunst der Romantik. Mit Caspar David Friedrich, Carl Gustav Carus, Ernst Ferdinand Oehme und Ludwig Richter versammelt das Museum große Meister der Kunst des 19. Jahrhunderts. Ein weiterer Schwerpunkt der Sammlung ist der Bestand an Gemälden deutscher Impressionisten wie Lovis Corinth, Max Slevogt und Max Liebermann ebenso wie der deutschen Expressionisten, der Dresdner Künstlergemeinschaft »Brücke«. Neben den Werken der klassischen Moderne sind auch Gemälde von Otto Dix, der Neuen Sachlichkeit und der Kunst der Nachkriegszeit in herausragender Qualität vertreten.
Vergangene Ausstellungen
2014 (3)
2013 (2)
2012 (8)
2011 (3)
2010 (1)
2009 (1)
2008 (2)
2007 (4)
2006 (1)
2005 (3)
2004 (5)
2003 (5)
2002 (6)
2001 (4)
2000 (7)
1999 (8)
1998 (5)
1996 (1)
Umkreissuche
Umkreis von  5,  10,  20,  50 oder  100 Kilometern.
Museumsverbund
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Das Museum / die Institution gehört zu Staatliche Kunstsammlungen Dresden.
Dazu gehören:

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