Kupferstich-Kabinett
Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Adresse:
Taschenberg 2 / Residenzschloss
01067 Dresden
Karte

 nicht behindertengerecht
Kontakte:
+49-(0)351-49 14 2000
+49-(0)351-49 14 616
© Staatliche Kunstsammlungen Dresden - La Clownesse Assise (1896), Henri de Toulouse-Lautrec
Öffnungszeiten:

Ausstellungen: 10.00 – 18.00 Uhr, dienstags geschlossen
Studiensaal: montags und mittwochs 10 bis 13 und 14 bis 16 Uhr, donnerstags 10 bis 13 und 14 bis 18 Uhr
Studiensaal: freitags 10 bis 13 Uhr, jeder erste Samstag im Monat 10 bis 13 Uhr
Studiensaal: sonntags und dienstags geschlossen

Verkehrsanbindung / Verkehrshinweise:

Straßenbahnen 4/8/9 bis Theaterplatz

Thema:

Das Kupferstich-Kabinett ist eines der bedeutendsten Kunstmuseen für Zeichnungen, druckgraphische Werke und Photographien in der Welt. Seine Sammlung umfasst mehr als 500.000 Werke vom 15. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Der Bestand umfasst alle Gattungen des künstlerischen Bilddrucks und der Zeichnung, von frühen Holzschnitten und Kupferstichen bis zu modernen Künstlerplakaten und Photographien.

Das Kupferstich-Kabinett wurde 1720 als eigenständiges Museum gegründet, hervorgegangen aus der kurfürstlichen Kunstkammer. Es ist damit die älteste graphische Sammlung in Deutschland und zugleich die zweitälteste der Welt nach Paris.

Eine erste Glanzzeit erlebte die Sammlung unter ihrem Direktor Carl Heinrich von Heineken, der von 1746 bis 1763 das Museum leitete und innerhalb eines Jahres die Sammlung um das Dreifache auf ca. 130.000 Blatt anwachsen ließ. Dagegen brachte das 20. Jahrhundert bedauerliche Verluste. 1937 verlor die Sammlung durch die Aktion "Entartete Kunst" der Nationalsozialisten 381 Werke, darunter Meisterwerke von Dix, Grosz, Kirchner oder Schmidt-Rottluff. 1942 musste die Sammlung schließlich nach Schloss Weesenstein ausgelagert werden und blieb somit von weiteren Verlusten durch Zerstörung weitgehend verschont. Dafür gingen allerdings in den Nachkriegswirren beträchtliche Teile der Sammlung verloren. Es fehlen seit der Rückführung des Hauptbestandes aus der Sowjetunion 1958 noch rund 50.000 Zeichnungen und circa 21.000 graphische Blätter, etwa 650 Mappenwerke mit mehreren zehntausend Werken und die gesamte Bibliothek.

Nach dem Krieg bezog das Kupferstich-Kabinett 1947 provisorisch die ehemaligen Räume des Kunstgewerbemuseums in der Güntzstrasse. Seit April 2004 präsentiert sich das Kupferstich-Kabinett im Dresdener Residenzschloss, dem Ort wo das Museum vor 450 Jahren gegründet wurde.
Es sind ständig wechselnde Sonderausstellungen zu sehen.
Vergangene Ausstellungen
2017 (1)
2016 (4)
2015 (4)
2014 (3)
2013 (3)
2012 (5)
2011 (6)
2010 (6)
2009 (4)
2008 (3)
2007 (5)
2006 (2)
2005 (5)
2004 (5)
2003 (1)
2002 (6)
2001 (4)
2000 (7)
1999 (6)
1998 (3)
Umkreissuche
Umkreis von  5,  10,  20,  50 oder  100 Kilometern.