Nassauischer Kunstverein
65185 Wiesbaden
Wilhelmstraße 15

Open Frame Award 2014 goEast: Experimentalfilm- und Videokunst-Wettbewerb – Präsentation der nominierten Arbeiten

Laufzeit: 22. März 2014 bis 11. Mai 2014

Festivallaufzeit goEast: 9. – 15. April 2014

Offizielle Eröffnung des Open Frame Award: 10. April um 18 Uhr mit einem Screening der nominierten Experimentalfilme in der Caligari FilmBühne, anschließend Sektempfang und Rundgang durch die Ausstellung im Nassauischen Kunstverein

Preisverleihung: 15. April 2014 um 19 Uhr in der Caligari FilmBühne (begrenztes Kartenkontingent)

Erstmals richtet in diesem Jahr goEast, das Festival für Mittel- und Osteuropäischen Film in Wiesbaden, einen Wettbewerb für Experimentalfilm und Videokunst aus, der eine Auswahl aktueller Arbeiten junger KünstlerInnen und FilmemacherInnen aus Mittel- und Osteuropa sowie von hessischen Film- und Kunsthochschulen präsentiert und gemeinsam mit der BHF-BANK-Stiftung initiiert wurde. Er bietet nicht nur den Grenzbereichen zwischen herkömmlichen filmischen Formen Raum, sondern auch alternativen, installativen Präsentationsweisen für das bewegte Bild. Damit möchte goEast jungen, experimentellen Positionen einen dauerhaften Platz im Programm einräumen.
Über die eigentliche Festivallaufzeit von goEast hinaus werden alle nominierten Videoinstallationen und Filme vom 22. März bis 11. Mai 2014 in den Ausstellungsräumen und im Kino des Nassauischen Kunstvereins zu sehen sein. Insgesamt 11 nominierte Arbeiten aus 9 Ländern konkurrieren um den von der BHF-BANK-Stiftung ausgelobten, mit einem Preisgeld von 5000 EUR dotierten Open Frame Award, der von einer dreiköpfigen Fachjury vergeben wird.
Was die erste Ausgabe des Experimentalfilm- und Videowettbewerbs besonders auszeichnet, ist das Nebeneinander von Arbeiten junger KünstlerInnen und FilmemacherInnen z.T. aus dem Hochschulkontext und Positionen, die bereits international in Erscheinung getreten und einem breiteren Fachpublikum bekannt sind. Er zeigt eine Vielzahl unterschiedlicher Arbeitsweisen, die sich zwischen narrativen und dokumentarischen Formen, Animation und Performance bewegen und damit konventionelle Genrezuschreibungen konsequent unterlaufen. Inhaltlich zeichnen sich die Beiträge – durchaus repräsentativ für die Einreichungen insgesamt – durch eine intensive Auseinandersetzung mit persönlicher Erfahrung und Erinnerung, ihren Reibungsflächen mit der „großen“ Geschichte und den drängenden aktuellen Problemen einer sich globalisierenden Welt aus.

Nominiert sind Wojciech Bąkowski, Ştefan Botez, Karolina Breguła, Jasmina Cibic, Marcin Malaszczak, Luzie Meyer, Emilija Škarnulyte, Roman Štětina, Moritz Uebele, Dimitri Venkov, Lina Walde & Clara Winter

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