KUBAS AFRIKANISCHE GEISTER

Laufzeit: 23. September 2016 bis 30. April 2017

In der Kolonialzeit Kubas passten die aus Afrika stammenden Sklaven ihre religiösen Praktiken an die spanische Kolonialgesellschaft an, die von der katholischen Kirche geprägt war. Bis heute sind Altäre aus katholischen Heiligen, Knochen und Opfergaben feste Bestandteile der afrokubanischen Religionen wie Santería und Palo Mayombe. Die zum ersten Mal ausgestellten Objekte erzählen von der Reise afrikanischer Götter, von karibischen Identitäten und gelebtem Glauben.

Die Götter und Geister haben ihre Wurzeln in Afrika. Während der Periode der Sklaverei stießen sie teilweise bereits auf dem afrikanischen Kontinent auf christliche Vorstellungen. Auf Kuba trafen sie dann auf die katholischen Riten der Spanier. Die Götter und Geister nahmen dort im Verlaufe der Jahrhunderte chinesische und karibische Einflüsse auf, sie widerstanden der Sklaverei und der Kolonialzeit. Sie ignorieren geflissentlich staatlich- kommunistische Ideale, koexistieren mit dem heutigen Katholizismus und erschließen sich ausgehend von den vielfältigen Wegen der Migration und des Tourismus neue Räume.

Kategorien:
Völkerkunde | Südamerika | Afrika |  Ausstellungen im Bundesland Hamburg | Ort:  Hamburg |
Vergangene Ausstellungen
2020 (1)
2019 (3)
2018 (1)
2017 (3)
2016 (10)
2015 (9)
2014 (10)
2013 (9)
2012 (7)
2011 (4)
2010 (2)
2008 (2)
2007 (2)
2004 (7)
2003 (4)
2002 (9)
2001 (11)
2000 (14)
1999 (9)
1998 (2)
1997 (1)
1996 (1)
Änderungen / Ausstellungen melden

Sie wollen Änderungen oder Ergänzungen zu Museum am Rothenbaum, Kulturen und Künste der Welt (MARKK) mitteilen?

 Ausstellung melden  Ausstellungsbild senden  Museumsbild senden  Andere Änderungen  10 Highlights zeigen
Ausstellungsempfehlungen aus anderen Museen
Abbildung: Peter Weibel, Valie Export, Aus der Mappe der Hundigkeit © Peter Weibel / Foto Felix Grünschloß
Lovis-Corinth-Preis 2020. Peter Weibel – plus ultra
Kunstforum Ostdeutsche Galerie
Regensburg
06.06.2020 bis 13.09.2020
Im Sommer gehört die Bühne Peter Weibel, dem Lovis-Corinth-Preisträger 2020. Der langjährige Direktor des ZKM, Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe, prägt als Künstler sowie als Theoretiker u...
Abbildung: Ophey, Walter, Rathaus im Sauerland, um 1920 © Kunstpalast, Düsseldorf
Farbe bekennen! Walter Ophey. Ein rheinischer Expressionist
Städtische Galerie
Bietigheim-Bissingen
08.02.2020 bis 10.05.2020
Der zu Lebzeiten weit über das Rheinland hinaus bekannte Künstler Walter Ophey (1882–1930) konstatierte einmal: »Ich fühle mich in der Farbe am wohlsten«. Ein starkes, mitunter fast rauschhafte...