Nassauischer Kunstverein
65185 Wiesbaden
Wilhelmstraße 15

What's Up - Wie?
Veruschka Bohn / Delia Fröhlich / Helena Hafemann / Nopolo / Niklas Jesper Pagen / Theresa Weisheit

Laufzeit: 23. August 2019 bis 03. November 2019  

Eine neue Generation Wiesbadener Künstler*innen bildet den Auftakt zum neuen Jahresprogramm des Nassauischen Kunstverein Wiesbaden.

Unter dem Titel What’s Up – Wie? eröffnet die Ausstellung ein Spektrum an aktuellster Kunst aus Wiesbaden. Zum Leitbild des Nassauischen Kunstvereins gehört neben der Förderung und Vermittlung von zeitgenössischer Kunst die weitreichende Sichtbarmachung junger künstlerischer Positionen und gleichzeitig die Vernetzung zwischen den Künstler*innen.

Die Ausstellung vereint sieben junge Künstler*innen, deren künstlerische Auseinandersetzungen jeweils sehr unterschiedlich sind:

Veruschka Bohns (*1987, Wiesbaden) Performances handeln von menschlichen Abgründen und Obsessionen. An der HfG Offenbach studierte sie bei Rotraut Pape und Juliane Rebentisch Film. Sie lebt in Wiesbaden und Berlin und hat ihr Wiesbadener Studio im Kulturzentrum Schlachthof. Ihre Performance im Nassauischen Kunstverein Wiesbaden findet am Donnerstag, dem 17. Oktober 2019 statt.

Delia Fröhlich (*1989, Wiesbaden) bedient sich in ihren abstrakten Bildern unterschiedlicher Quellen der Malereigeschichte, von Salvador Dali über Henri Rousseau bis zu Jorinde Voigt. In ihren unbekannten Landschaften werden innere Prozesse sichtbar. 2012 gründete Sie den Projektraum BETT in Berlin-Schöneweide, wo sie heute lebt und arbeitet.

Helena Hafemann (*1997, Wiesbaden) beschäftigt sich in ihrem Werk mit Wertekonzepten, die innerhalb einer konsumorientierten Gesellschaft entstehen, sich in Objekten manifestieren und durch eine transformative Wahrnehmung neue Gestalt finden. Dabei arbeitet sie mit Objekten des alltäglichen Lebens, die ihrer Funktion nicht mehr genügen und sich demnach in einem Zustand der Nutzlosigkeit befinden. Sie studiert freie bildende Kunst an der Kunsthochschule Mainz in der Klasse von Prof. Tamara Grcic.

Nopolo ist eine Art Meta-Werbeagentur, die das Lebensgefühl der digitalen Boheme des 21. Jahrhunderts transportiert. Ihre mehrschichtigen Installationen spielen mit der Bild- und Ideenwelt von Werbebotschaften. Das Duo, bestehend aus Dennis Moeller (*1989, Wiesbaden) und Tim Siegert (*1989, Wiesbaden), hat sich während des gemeinsamen Kommunikations-designstudiums an der Hochschule RheinMain gegründet.

Niklas Jesper Pagens (*1994, Mainz) nuancierte Bildkompositionen orientieren sich an klassischen Gestaltungsregeln und lassen sich ästhetisch in unserer
Gegenwart verorten. Verschiedene Materialen, wie hochglänzenden Autolack mit dick aufgetragener Ölfarbe, werden verbunden, sodass seine Werke visuelle Irritationen hervorrufen. Seit 2015 studiert er an der HfG Offenbach bei Heiner Blum und Gunter Reski.

Theresa Weisheit (*1995, Wiesbaden) erforscht in ihrer Arbeit den Begriff des Vampirismus in der Empathie-Forschung. Schnelle Illustrationen durchlaufen einen medialen Filter, werden verzerrt, neu zusammengefügt und schließlich manuell als zweidimensionale Form in den Raum transportiert. Sie studiert an der HfG Offenbach.

Kategorien:
Kunst | Zeitgenössische Kunst | 21. Jahrhundert | Europa |  Ausstellungen im Bundesland Hessen | Ort:  Wiesbaden |
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