Alles koscher. Das Brot der Juden.

Laufzeit: 29. März 2009 bis 16. August 2009

Brot erscheint im religiösen Verständnis als Symbol des Lebens, das der Mensch Gott verdankt. Der zentrale jüdische Ritus, bei dem Brot eine besondere Rolle spielt, ist das Sabbatmahl. In Erinnerung an den Auszug der Israeliten aus Ägypten werden beim Sabbat zwei Brote in Zopfform gegessen.

Diese Kleingebäcke (Challot) aus hellem Weizenmehl, Hefe und Salz und mit reichlich Mohnsamen bestreut, gehörten ursprünglich zu den Festtagsbroten der jüdischen Gemeinden und wurden aus 12 einzelnen Teigsträngen geflochten, welche die Stämme Israels symbolisieren. Auch sonst gibt es typische jüdische Gebäcke, die uns immer wieder begegnen: Mazzen (ungesäuertem Brot) und Bagel (runde Kleingebäcke). Wer bäckt dieses Brot und dieses Kleingebäck? Was ist bei der Brotherstellung zu beachten? Der jüdische Glaube verlangt die Einhaltung von entsprechenden Regeln (Kaschrut) bei der Herstellung von Speisen. Man spricht von koscherem Essen, wenn die Vorschriften für die Herstellung der für den Verzehr erlaubten Speisen eingehalten werden. Damit erhält die Nahrungsaufnahme eine rituelle und religöse Bedeutung. Die Sonderausstellung zeigt die besondere Bedeutung des Brotes im jüdischen Glauben, deren Herstellung und die vielen Beziehungen zu unserer Brotwelt.

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Kulturgeschichte |  Ausstellungen im Bundesland Baden-Württemberg | Ort:  Ulm |
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