Das göttliche Kind
Bilder vom Christuskind

Laufzeit: 02. Dezember 2012 bis 03. Februar 2013

Seit der Weihnacht in Greccio 1223, in der Franz von Assisi das Geschehen in Bethlehem (dt. haus des Brotes) als lebende Krippe zeigte, erfreuen sich bildliche Darstellungen des Christuskindes äußerster Beliebtheit. Bedeutende Bildhauer widmeten sich dem Thema der Darstellung des göttlichen Kindes in unterschiedlichsten Materialien, wie Holz, Stein, Wachs, Papiermaché und Ton. Aber ebenso selbstverständlich griffen Familienväter gerade in den Landschaften Süddeutschlands gerne selbst zu entsprechendem Werkzeug, um für die Krippen das „Jesulein“ zu schnitzen.
In unterschiedlichen Regionen Europas entwickelten sich im Verlauf der Jahrhunderte verschiedene Darstellungstypen, die nicht zuletzt den einzelnen Vorlieben – auch im Bezug auf die Gewandung und den „Aufputz“ der Figuren – entsprachen. So entstanden liegende, schlafende, gefatschte, stehende, sitzende und segnende Christuskinder.

Eine ganze Abteilung unseres Hauses widmet sich der Darstellung von Brot in der Bibel. Die Abbildungen Christi, der im Neuen Testament selbst das Brot der Welt wird, spielen dabei eine herausragende Rolle. Mit Christuskinddarstellungen aus über fünf Jahrhunderten begeht das Museum der Brotkultur in diesem Jahr eine weihnachtliche Hommage an das lebendige Brot des Leibes Jesu Christi.

Seit der Weihnacht in Greccio 1223, in der Franz von Assisi die erste Krippe errichtete, erfreuen sich bildliche Darstellungen des Christuskindes äußerster Beliebtheit. Bedeutende Bildhauer widmeten sich dem Thema der Darstellung des göttlichen Kindes in unterschiedlichsten Materialien, wie Holz, Stein, Wachs, Papiermaché und Ton. Aber ebenso selbstverständlich griffen Familienväter gerade in den katholischen Landschaften Süddeutschlands gerne selbst zu entsprechendem Werkzeug, um für die Krippen das „Jesulein“ zu schnitzen.

In unterschiedlichen Regionen Europas entwickelten sich im Verlauf der Jahrhunderte verschiedene Darstellungstypen, die nicht zuletzt den einzelnen Vorlieben - auch im Bezug auf die Gewandung und den „Aufputz“ der Figuren - entsprachen. So entstanden liegende, schlafende, gefatschte, stehende, sitzende und segnende Christuskinder.

Die Ausstellung zeigt in mehrerlei Hinsicht einen breiten Querschnitt: Vom Gnadenbild der bedeutendsten Christuskindwallfahrten in Europa, Mittelamerika und den Philippinen, über die frühesten Christuskinddarstellungen der Gotik zu hochrangigen Skulpturen des Frühbarock. Vom „Trösterlein“ der persönlichen Kontemplation in den Frauenklöstern über gewandete Christuskinder, bis hin zu Figuren, die dem Bereich der Volkskunst zuzuordnen sind.

Darüber hinaus wird der Werkprozess der Entsehung insbesondere der gekleideten Christuskinder eingehend untersucht. So gibt die Ausstellung auch einen kulturhistorischen Ausblick auf die heute in Europa weitgehend zum Erliegen gekommenen Handwerkszweige der Posamentenmacher, Paramentennäher und deren Erzeugnisse, den so genannten „Schönen Arbeiten“.

Kategorien:
Kulturgeschichte |  Ausstellungen im Bundesland Baden-Württemberg | Ort:  Ulm |
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