Pinakothek der Moderne
80333 München
Barer Str. 40

Christine Hiebert: RoundTrip – Eine Wandarbeit für die Pinakothek der Moderne, 2005

Laufzeit: 13. Mai 2005 bis 30. Oktober 2005

Die Pinakothek der Moderne zeigt eine monumentale Wandzeichnung der amerikanischen Zeichnerin Christine Hiebert. Die Werke der profilierten Künstlerin sind bereits in namhaften Museen wie dem MoMa oder dem Metropolitan Museum of Art zu sehen und nun zum ersten Mal in einer musealen Einzelausstellung in Deutschland. Großformatige Wanderarbeiten sind seit 2000 ein zentrales Thema der Künstlerin. Ihr »Zeichenstift« ist dabei ein leuchtend blaues Klebeband, wie es in Amerika von Weisbindern zum Abkleben bestimmter Areale benutzt wird.

Die Pinakothek der Moderne zeigt eine monumentale Wandzeichnung der amerikanischen Zeichnerin Christine Hiebert. Die Werke der profilierten Künstlerin sind bereits in namhaften Museen wie dem MoMa oder dem Metropolitan Museum of Art zu sehen und nun zum ersten Mal in einer musealen Einzelausstellung in Deutschland. Großformatige Wanderarbeiten sind seit 2000 ein zentrales Thema der Künstlerin. Ihr »Zeichenstift« ist dabei ein leuchtend blaues Klebeband, wie es in Amerika von Weisbindern zum Abkleben bestimmter Areale benutzt wird.



Mit diesem leichten Gepäck, ohne Skizzen und vorbestimmte künstlerische Ideen, traf Christine Hiebert im April 2005 in München ein. Ihr Ziel: Das zweite Obergeschoss der Rotunde in der Pinakothek der Moderne. Von natürlichem Licht durchflutet, liegt sie im Zentrum des Museums und ist doch fern der strengen Choreographie der Sammlungen. Bisher wurden sie auch nicht mit klassischen Kunstwerken bespielt, denn für Bilder und Skulpturen sind weder ihre monumentalen Dimensionen, noch die blendende Helligkeit und die runden Wände geeignet. Diese Leere mit einer raumbezogenen Arbeit zu erschließen, war unser Wunsch an Christine Hiebert.



Die Makellosigkeit der für keine bestimmte Nutzung definierten Architektur empfand Christine Hiebert zunächst so unspezifisch wie ein brachliegendes Land. In tagelangen »Expeditionen« erkundete sie den Raum. Sie beobachtete den Einfall des Lichts, die Bewegungen von Sonnen- und Schattenflecken, sie analysierte die verschiedenen Niveaus des Museums, die Perspektiven und Überschneidungen, sie verfolgte die Wege der Besucher - und sie setzte schließlich auf die weiße Wand ihre erste Wegmarke in Form einer blauen Linie.

Zur Museumseite: Pinakothek der Moderne

Kategorien:
Kunst | Zeitgenössische Kunst |  Ausstellungen im Bundesland Bayern | Ort:  München |
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