Virtual Library Museum Deutschland - Kunstmuseen
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Neubrandenburg

Kunstsammlung Neubrandenburg

Abseits des mainstream ist in 20 Jahren ein Bestand mit zeitgenössischer deutscher Kunst entstanden, in der unspektakuläre Arbeiten mit hohem sinnlichen und zeichenhaftem Ausdruck, getragen von einer malerischen Kultiviertheit, überwiegen. Das betrifft die originären Positionen der mittleren und jüngeren Künstlergeneration u. a. aus Berlin, Dresden und Chemnitz sowie bildende Künstler, die durch ihr beispielhaftes Wirken als Lehrende und Anreger Einfluss auf nachfolgende Künstlergenerationen hatten. Als Kunstmuseum in Mecklenburg-Vorpommern ansässig, gehört es zur schönen Aufgabe, ernsthaftes und bedeutendes Schaffen der Region wahrzunehmen und zu befördern.
Einen ersten Überblick zu einem Teilbereich des Bestandes gibt der 2002 herausgegebene Bestandskatalog der Gemälde.

Neukirchen

Nolde Stiftung Seebüll

Leben und Werk des Malers Emil Nolde

Neuss

Clemens-Sels-Museum

Bürger von Neuss gründeten 1839 den Neusser Heimat- und Geschichtsverein, der als Keimzelle einer musealen Tradition in dieser Stadt gelten kann. Durch die großzügige Stiftung von Pauline Sels wurde der erste Museumsbau im Stil eines antiken Tempels auf dem Marktplatz ermöglicht. Sie schenkte der Stadt außerdem die umfangreiche kulturgeschichtliche Sammlung ihres Mannes Clemens Sels, nach dem das Museum heute benannt ist.

Zeugnisse der römischen, der mittelalterlichen aber auch der neuesten Vergangenheit, die über zwei Jahrhunderte hinweg bei Ausgrabungen gefunden wurden, bilden den Kern der stadtgeschichtlichen Abteilung.

Eine in Deutschland einmalige, nach dem Krieg aufgebaute Sammlung der internationalen Malerei des Symbolismus, insbesondere der Kunst der Nabis, begründet den internationalen Ruf des Hauses. Seit den 80er Jahren wird der systematische Aufbau einer Sammlung zur konzeptuellen Farbmalerei betrieben.

Nach der Zerstörung des ersten Museumsbaues im Zweiten Weltkrieg fand der gerettete Kunstschatz zunächst im Obertor, einem der bedeutendsten Denkmäler von Neuss, eine neue Präsentationsstätte. Das markante, mittelalterliche Wahrzeichen beherbergt auch heute noch die mittelalterliche Abteilung sowie die Volkskunst und Wechselausstellungsräume für kleinere Präsentationen.

1975 wurde der Museumsneubau errichtet, konzipiert von dem Münsteraner Architekten Prof. Harald Deilmann, der sich in seiner Formensprache an dem wehrhaften Charakter des mit einer Brücke verbundenen Stadttores orientiert. Hier sind bis zur Fertigstellung des geplanten Erweiterungsbaues die römische Abteilung, Kunst und Kunstgewerbe des 14.-18. Jahrhunderts sowie die Kunst zum 19.-21. Jahrhundert untergebracht.

Zahlreiche Stiftungen und Schenkungen von Sammlern und Künstlern nicht nur aus Neuss bereichern das Museum, so dass die von Pauline Sels begründete Stiftung eine für das Haus wirkungsreiche Nachfolge erfährt.

Auch durch den 1962 gegründeten "Verein der Freunde und Förderer des Clemens - Sels - Museums wird unser Haus tatkräftig unterstützt. Der Gedanke eines bürgernahen Museums wird hier gelebt.

Langen Foundation

Das 2004 eröffnete Kunst- und Ausstellungshaus liegt auf der ehemaligen Nato-Basis bei Neuss und wurde nach den Plänen von Tadao Ando errichtet. Es ist das zweite Gebäude des japanischen Architekten in Deutschland, sein viertes in Europa. Durch einen Betonbogen entlang eines künstlich angelegten Teichs, fällt der Blick auf das elegante Museumsgebäude aus Stahl, Glas und Beton, in dessen Inneren den Besucher faszinierende Licht- und Schattenspiele erwarten. Auf einer Gesamtausstellungsfläche von rund 1400 m² wird ein vielfältiges und wechselndes Ausstellungsprogramm mit Werken international bekannter Künstler wie Jean Dubuffet, Alex Katz und Günther Uecker geboten. Einzel- und Gruppenausstellungen mit kunst- und kulturhistorischen Hintergrund sowie dialogische Ausstellungen, die in der Begegnung zweier Künstler Ausdruck finden gehören zum Ausstellungsrepertoire der Langen Foundation. Aus der umfangreichen Sammlung Viktor und Marianne Langen, die Werke der Klassischen Moderne sowie traditionelle japanische Kunst beherbergt, werden immer wieder ausgewählte Werke in thematischen Präsentationen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Neu-Ulm

Edwin Scharff Museum - Kunstmuseum. Kindermuseum. Erlebnisräume

Das Edwin-Scharff-Museum würdigt das Werk des Malers, Grafikers und Bildhauers Edwin Scharff, der 1887 in Neu-Ulm geboren wurde. Nach einem Studium in München lehrte und wirkte er in Berlin, Düsseldorf und Hamburg, wo er 1955 starb. Das Museum zeigt herausragende Beispiele seines Schaffens: neben Zeichnungen, Aquarellen, Radierungen und Gemälden insbesondere Skulpturen.

Nordhorn

Städtische Galerie Nordhorn

Die Städtische Galerie Nordhorn ist in zwei neu errichteten Ausstellungspavillons in einem denkmalgeschützten Industriegebäude untergebracht. Der in Irland geborene und in Hamburg lebende Künstler Stephen Craig entwarf 1996 diese beiden streng geometrischen und dennoch schwebend leichten Ausstellungsräume für die Alte Weberei, die 1999 feierlich eröffnet wurden.

Nürnberg

Kunsthalle Nürnberg

Die Kunsthalle Nürnberg wurde 1967 als Institution für internationale zeitgenössische Kunst gegründet. Als Wechselausstellungshaus präsentiert sie Ausstellungen zur zeitgenössischen Kunst und zur so genannten Zweiten Moderne der sechziger Jahre.
Sie befindet sich in einem Gebäude, das 1912 als Kunstausstellungshalle am Marientor im ehemaligen Zwingerbereich der Stadtmauer errichtet wurde und zunächst die städtische Kunstsammlung beherbergte. In den dreißiger Jahren wurde das Gebäude in Fränkische Galerie umbenannt und als Haus für Wechselausstellungen zur fränkischen Kunst genutzt.
Anlass für die Gründung der Kunsthalle Nürnberg war die Schaffung eines Ausstellungsforums für die Präsentation und Vermittlung internationaler zeitgenössischer Kunst sowie der Aufbau einer städtischen Sammlung zur internationalen Gegenwartskunst. 1997 wurde die Sammlung als Dauerleihgabe an das Neue Museum - Staatliches Museum für Kunst und Design in Nürnberg übergeben. Seitdem konzentriert sich die Kunsthalle Nürnberg auf die Aufgabe, durch Themenausstellungen und die Vorstellung herausragender künstlerischer Einzelpositionen, die aktuellen Tendenzen der Gegenwartskunst zu vermitteln. Jährlich finden etwa 6 Ausstellungen statt, die zum Teil von Zusatzveranstaltungen (Vorträge, Vorstellung von Künstlerprojekten, etc.) begleitet werden.

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