Virtual Library Museum Deutschland - Kunstmuseen
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Ravensburg

Kunstmuseum

Im März 2013 öffnete das Kunstmuseum Ravensburg seine Pforten. Das weltweit erste zertifizierte Museum in Passivhaus-Bauweise bereichert die Stadt nicht nur als architektonisches Highlight. Fundament der Ausstellungstätigkeit ist die Sammlung Peter und Gudrun Selinka, eine der hochklassigen Privatsammlungen in Süddeutschland. Sie umfasst über 200 Arbeiten aus dem Bereich des deutschen Expressionismus sowie die Gruppen Cobra und Spur. Auf mehr als 800 qm Ausstellungsfläche werden unter dem Motto "Selinka Classics" immer Teile der Sammlung Selinka zu sehen sein. Darüber hinaus werden jährlich zwei bis drei Wechselausstellungen zur klassischen Moderne und zur zeitgenössischen Kunst präsentiert. Im Foyer des Kunstmuseums werden in loser Folge "Favorites" vorgestellt, zeitgenössische Lieblingswerke kooperierender Institutionen. Ein umfangreiches Kunstvermittlungsprogramm mit Führungen und Workshops sorgt dafür, dass das Museum auch für Familien, Kinder und Jugendliche wunderbar erlebbar ist.

Recklinghausen

Kunsthalle Recklinghausen

Kunst statt Krieg: Seit seinem Umbau zur Kunsthalle 1950 ist der ehemalige Hochbunker am Hauptbahnhof Ausstellungs- und Sammlungsstätte. Die alljährliche Ausstellung zu den Ruhrfestspielen sowie weitere vier bis sechs Ausstellungen widmen sich vorrangig der Kunst der Gegenwart. Die Sammlung des Hauses umfaßt Kunst nach 1945. Alle zwei Jahre wird der renommierte Kunstpreis junger westen vergeben.

Museum Jerke

Die Sammlung des Museum Jerke besteht aus 600 Exponaten und enthält Raritäten der polnischen Avantgarde der 1920er Jahre und der polnischen Moderne ab 1960. Einige der Exponate wurden bereits weltweit ausgestellt u.a. im Museum of Modern Art in New York. „Kunstwerke gehören niemals einem allein. Sie werden vom Besitzer lediglich auf Zeit gepachtet. Ich bin froh, wenn ich sie für einen Moment halten kann. Das Entscheidende ist aber, dass sie der gesamten Gesellschaft gehören“. Mit der Jerke Art Foundation möchte Dr. Werner Jerke die Kunstwerke der Öffentlichkeit zugänglich machen. Werner Jerke kam 1981 aus dem oberschlesischen Pyskowice nach Deutschland. Schon während seines Medizinstudiums in Bonn begann er polnische Kunst zu sammeln. Das von ihm privat finanzierte Museum Jerke beherbergt nicht nur die eigene Kunstsammlung, sondern steht auch als Projektraum für Veranstaltungen offen.

Regensburg

Kunstforum Ostdeutsche Galerie

Das Kunstforum Ostdeutsche Galerie in Regensburg ist ein Kunstmuseum mit einer Sammlung von europäischer Bedeutung, deren Rang sich durch Künstlernamen wie Eduard Gaertner, Adolph von Menzel, Lovis Corinth, Käthe Kollwitz, Karl Schmidt-Rottluff, Otto Dix, Lyonel Feininger, Oskar Kokoschka, Markus Lüpertz, Sigmar Polke, Anselm Kiefer ausweist. Sein besonderer Sammlungs- und Arbeitsauftrag ist ebenso eng mit der jüngeren deutschen Geschichte wie mit den aktuellen politischen Entwicklungen in Europa verbunden. Seit der Eröffnung 1970 sammelt das Museum Werke von Künstlerinnen und Künstlern, die aus den ehemaligen deutschen Reichs-, Kultur- und Siedlungsgebieten in Mittelost- und Südosteuropa stammen (Pommern, Ost- und Westpreußen, Danzig, Baltikum, Schlesien, Böhmen, Mähren, Siebenbürgen, Banat), die in anderen Gegenden Osteuropas oder in deren Metropolen lebten oder dort künstlerisch tätig waren und deren Arbeit zugleich wegweisend für die europäische Kunstentwicklung geworden ist. Ausstellungen sind einzelnen Künstlern, Künstlergruppen und Schulen, Stilrichtungen oder übergreifenden Themen der Kunstgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts aus diesem besonderen Arbeitsgebiet gewidmet.

Reutlingen

Kunstverein Reutlingen

Seit 1953 zeigt, vermittelt und fördert der Kunstverein Reutlingen zeitgenössische Kunst.

Rostock

Kunsthalle Rostock

In der Ostgalerie der Kunsthalle ist eine Auswahl an Werken der Gemäldesammlung in der Ständigen Ausstellung den Besuchern zugänglich. Das Sammlungskonzept der prägenden ersten zwei Jahrzehnte von 1969 bis 1989 galt dem Bemühen, DDR-Kunst in ihren wesentlichen Zügen zu präsentieen. Insbesondere wurden Werke aus den damaligen Kunstzentren Berlin, Leipzig und Dresden, aber natürlich auch aus der Region angekauft. Daneben wurde ein Sammlungskomplex deutscher Kunst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts begründet, der an Einzelbeispielen Stiltradition der ostdeutschen Gegenwartsmalerei verdeutlichte. Einen weiteren Sammlungsschwerpunkt bildet die aktuelle Kunst der Ostseeanrainerstaaten.

Rüsselsheim

Stiftung Opelvillen - Zentrum für Kunst

Das erklärte Ziel der Stiftung ist es, dass im Zentrum der Ausstellungstätigkeit die Darstellung der Gegenwartskunst stehen soll. Gerade heute gewinnen die Künste stärker an Aktualität. Die Zeiten wirtschaftlicher Krisen waren auch immer die Zeiten der Chance, der Inventur und der neuen Ideen. Für technische Erneuerungen lieferten auch Künstler entscheidende Impulse. Entwicklungen der Kunst, wie Photographie, Film, Lithographie oder Siebdruck, fanden später Eingang in die Industrie. Kein Entwurf eines Porzellans, eines Fahrzeuges oder eines Hochhauses entstand ohne Stilvorbilder in der Kunst. Oft waren es sehr lange und wechselseitige Prozesse der Kunst und des Designs, der Graphik und der Architektur, die zum gestalterischen Ziel führten.

In den Rüsselsheimer Opelvillen ist es beabsichtigt, die Kunstentwicklung der Moderne bis heute in ihrer Gesamtheit zu zeigen und die Freude am Kunstgenuß für alle Bürger wiederaufleben zu lassen. Begleitet werden die Ausstellungen durch Führungen, Vorträge und Veranstaltungen, wobei die Vermittlungsarbeit der Opelvillen auch die jüngsten Besucher integriert. Der Umgang mit der bildenden Kunst dient der Bildung, ist aber immer auch ein Stück Lebensqualität.

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