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Quedlinburg

Lyonel-Feininger-Galerie

Die Lyonel-Feininger-Galerie wurde 1986 gegründet, um die Sammlung Dr. Hermann Klumpp aufzunehmen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dabei handelt es sich um einen der weltweit umfangreichsten Bestände an Druckgrafik von diesem bedeutenden Künstler. 2006 wurde die Galerie als eigene Einrichtung in die Stiftung Moritzburg Halle (Saale). Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt integriert. Beide Häuser gingen im Zuge der Stiftungsstrukturreform 2014 in die Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt über. Über seinen prominenten Kernbestand hinaus entfaltet sich die Feininger-Galerie seitdem zu einem Museum für Grafische Künste, das überregional agiert und mit Sonderausstellungen auch hochkarätige Grafik aus allen Epochen zeigt. Neben internationaler Weltkunst schließt das Programm auch die Kunstgeschichte der Region und ihre Gegenwart ein.
Die Lyonel-Feininger-Galerie bietet in städtebaulich exponierter Lage am Fuß des imposanten Schlossbergs einen reizvollen Kontrast zu der vor allem mittelalterlich geprägten Altstadt Quedlinburgs, die 1994 in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen wurde. Das Museum ist seit 2006 eine selbständige Einrichtung der Stiftung Moritzburg, Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt, und zählt zu den Kleinodien der deutschen Museumslandschaft.

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